Freitag, 11. März 2005:
4.50 Uhr aufstehen – 6.15 Uhr Treffpunkt Flughafen.
Ok es war irre früh und wach haben wir alle nicht unbedingt ausgesehen, aber für eine Reise nach Dänemark steht man schon mal „mitten in der Nacht“ auf und irgendwie waren wir alle doch etwas aufgeregt und neugierig auf das, was uns erwarten würde.
Unsere Reisegruppe bestand aus Katrin, Sabina, Susi Kunisch und mir. Beim Gate haben wir dann noch Christian Rauchbauer inklusive Trainerin getroffen, die sich ebenfalls auf den Weg nach Kopenhagen machten.
Der Flug war angenehm und mit ca. 1 ½ h Flugzeit nicht zu kurz und nicht zu lang. Nur am Ende begann das Flugzeug etwas zu wackeln, aber nachdem wir ja alle sehr mutig sind, haben wir das ohne Probleme ausgehalten :) *bibber*.
In Kopenhagen angekommen, machten wir uns erst mal auf ins Hotel. Dieses lag außerhalb der Stadt in der Nähe der Autobahn. Wenn ich mich nicht irre befanden wir uns im „Stadtteil Friedheven“. Es war ein sehr schönes Hotel mit angenehmen Ambiente, einem netten Restaurant, Billiardtisch, Spielraum, Schwimmbad, Sauna, INTERNETZUGANG und einigen anderen Extras.
Leider befand es sich etwa 10 Minuten mit dem Auto von der Eishalle entfernt. Doch die Veranstalter des Wettkampfes hatten aus diesem Grund einen Schuttlebus organisiert, der dreimal in der Stunde vom Hotel zur Eishalle und wieder zurück fuhr.
Um 12 Uhr ging es dann zum 1. Mal in die Eishalle, die sich in einem Schul- und Stadienkomplex befand, der vollständig aus Backsteinbauten bestand. Das dunkle Rot der Wände, lies die Halle etwas düster wirken und die Trainingshalle mit ihren hellen Holzwänden gefiel vielen Sportlern besser, als die Wettkampfhalle.
Außerdem gab es in der Wettkampfhalle kaum Platz sich aufzuwärmen, da sich über dem einzig freien Gang ein Aufbau in nur ca. 2-2 ½ m Höhe befand, den Manuel als 1. von uns sehr schmerzhaft kennenlernte :)
Da Österreich keinen Teamleader hatte, nominierten die Trainer Susi Kunisch als solchen, denn die Trainingszeiten überschnitten sich mit den Zeiten des Teamleader Meetings.
Eine Aufgabe, die Susi Kunisch hervorragend absolvierte. Dich nehmen wir wieder mit :)
Das 1. Training lief gut. Wir trainierten mit Finninnen und Südarfrikanerinnen. Das Eis war ok und die Temperatur der Halle angenehm.
Nach dem Training fuhren wir nochmal zurück ins Hotel um uns auszuruhen und um 17 Uhr ging es zur Auslosung.
Dort trafen wir den Rest des Team Austria, bestehend aus Manuel Koll, Christian Rauchbauer, Severin Kiefer, Katrin und mir.

Die Auslosung war sehr „interessant“, vor allem die österreichischen Namen schienen der Sprecherin einige Schwierigkeiten zu machen. Katrin Kunisch wurde zu Katrin Kunix (Bewohnerin eines kleinen Dorfes, voller Gallier, das noch immer Widerstand leistet. Oder so :) ) und was aus Sarah Mooslechner wurde, kann ich hier nicht nennen, da ja auch kleine Kinder diese Homepage lesen und ich einfach zu gut erzogen bin :). Gottseidank war die Sprecherin so freundlich mich nachher zu fragen, wie mein Name ausgesprochen wird. Ich hätte vor dem Start einige Konzentrationsprobleme bekommen, hätte sie mich mit ihrer Variante von Mooslechner aufgerufen.
Der Wettkampf war sehr gut besetzt und es waren einige Teilnehmer anwesend, die aus Ländern kamen, die wir sonst nicht bei den gewohnten Wettkämpfen treffen (Puerto Rico, Griechenland, USA, Canada, Norwegen, Finnland, Schweden,…).
Den Abend verbrachten wir mit Essen und Billiard spielen (natürlich haben Katrin und ich die Burschen fertig gemacht…. Ok nicht ganz, aber fast :) )
Für Severin hieß es um 21 Uhr noch in die Halle zu fahren, da er am selben Tag noch sein Kurzprogramm bestreiten musste, das er leider nicht ganz fehlerfrei durchlaufen konnte (DA*). Er belegte Rang 6.

Wir waren währenddessen ins Bett gegangen denn Katrin hatte am nächsten Tag um 8 Uhr in der Früh ihren Kurzprogrammbewerb.
Wir haben jeden Tag eine Videozusammenfassung gedreht. Diese sind zwar sehr lustig, aber sollten nicht immer allzu ernst genommen werden :)
Video-Zusammenfassung erster Tag
Samstag, 12. März 2005