Sonntag, 31. Dezember 2006


Sarah’s Bericht über den 4. BSO-Hot Stuff Workshop in St.Pölten:

Für 4 Tage (27-30.Dezember) war St.Pölten der Mittelpunkt des Österreichischen Eiskunstlaufs. Ungefähr 60 aktive LäuferInnen aller Altersklassen packten ihre Koffer und reisten in die Niederösterreichische Landeshauptstadt um am 4. BSO-Hot Stuff Workshop teilzunehmen.
Unter den Teilnehmern waren neben den beiden ganz frisch gebackenen Staatsmeistern Kathrin Freudelsperger und Manuel Koll auch weitere Top (Nachwuchs)-Läufer aus Österreich (Katrin Kunisch, Astrid Mangi, Sandy Laurencik, Christian Rauchbauer, Stina Martini, Vera Kleinschuster, Pia Angelis, Stephanie Ellensohn, Melanie Egelhofer (Schweiz),…) mit dabei.

Trainiert wurde in ca. 7 Mann/Frau starken Gruppen, 4 Stunden täglich mit einem engagierten Trainerteam, das aus erfolgreichen österreichischen Trainern (Eva Sonnleitner, Uschi Koll, Uwe Kagelmann, Evelyn Rossoukhi-Schneider, Claudia Houdek, Yulia Lawrenchuk) bestand. Zu unserer großen Freude war als Gasttrainerin Elena Romanova eingeladen, mit der wir schon seit Jahren jeden Sommer hart arbeiten.
Sie genießt unser vollstes Vertrauen, nicht nur in eisläuferischen Belangen, ist für uns eine der besten und genauesten Trainerinnen, die es gibt, und die Arbeit mit ihr ist nicht nur höchst ergiebig, sondern auch jedes Mal eine unglaubliche Bereicherung für alle.

Das Training bestand täglich aus einer Stunde Trockentraining (Schnelligkeit, Sprungkraft, Sprungtechnik, Beweglichkeit), einer Stunde Sprungtechnik auf dem Eis, einer Stunde Lauftraining und einer Stunde Programmtraining mit ISU Specialist Evelyn Rossoukhi-Schneider. Das Programmtraining war vor allem für die Starter der Juniorenmeisterschaft im Jänner und die Starter der EM bzw. Universiade eine große Hilfe, da Levels in Pirouetten und Schritt- bzw. Spiralenfolgen ausgebessert und teilweise auch gesteigert wurden.

Untergebracht und versorgt wurden alle LäuferInnen im nahe gelegenen Landessportheim. Die Gemeinsamkeit für 4 Tage hat das Training und den gesunden Konkurrenzkampf optimiert und für neue Freundschaften gesorgt. Trainingslager wie diese zeigen nicht nur, dass sich der österreichische Eiskunstlauf durchaus positiv entwickelt, sondern dass es bei uns wirklich starke Persönlichkeiten gibt, die hart an sich arbeiten und denen eine international erfolgreiche Karriere zuzutrauen ist.
Ich persönlich empfinde die große Anzahl an aktiv teilnehmenden LäuferInnen und TrainerInnen als sehr angenehm. Jeder einzelne bringt Fähigkeiten mit, die anderen helfen können. Man zieht sich gegenseitig mit, stichelt sich an und schafft dadurch eine Atmosphäre in der sportliche Höchstleistung erbracht werden, eigene Grenzen überschritten werden, sowie wichtige sportlich-menschliche Fähigkeiten entwickelt werden können.

Eine Anmerkung noch für alle Juniorenmeisterschaftsteilnehmer:
Die Halle ist wirklich sehr kalt gewesen und der H&M neben der Eishalle hat noch nie so viele Vliesjacken und Strumpfhosen verkauft, wie in diesen 4 Tagen :)
Ich weiß nicht ob die Halle zur ÖJM geheizt wird, aber nehmt genug anzuziehen mit, damit ihr zumindest gewappnet seid.

Abschließend möchten wir uns bei allen Organisatoren, Trainern und Teilnehmern bedanken. Das waren unglaublich schöne und ergiebige Tage und wir hoffen am nächsten Workshop teilnehmen zu können.
Gemeinsam sind wir stark :)

LG eure Sarah

Foto-Impressionen:


Abschlussvideo:
(Es sollten Sportarten, Dinge, Personen,… dargestellt werden. Manchmal war nicht ganz klar wer oder was gemeint war. Lustig wars trotzdem :) Leider keine gute Qualität!)
Abschlussvideo