Mittwoch, 28. Juni 2006
Sarah's Bericht über die ersten 3 Trainingslager des Sommers:
Die erste Aufbauphase ist vorbei und es geht in die zweite Runde. Gleich Anfang Juli werden Mucki, Astrid und ich zu unserem jährlichen Trainingslager in die Schweiz (Flims… Laax, Falera :) ) fahren. Dieses Mal werden wir wieder mit Viktor Kudriavtsev, Elena Romanova und dem Schweizer Kader trainieren.
Da Viktor (Pfeifer) dieses Jahr genau zu dieser Zeit seine Grundausbildung absolviert und nicht in der Schweiz sein wird, haben wir uns eine eigene WG organisiert, die mit Manuel Koll, Steffi Ellensohn, Tobi Steindl, meiner allerliebsten Julia Urschler und Freya Brandtmann voll besetzt ist und sicher für sehr viel Spaß sorgen wird.
Sandy wird ihr Sommertraining dieses Jahr voraussichtlich auch bei Viktor Kudriavtsev absolvieren, allerdings nicht in der der Schweiz sondern in Bled (Slowenien).
Was wir in den letzten 2 Monaten getrieben haben, ist leicht gesagt. Wir haben trainiert und zwar vorrangig Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und sämtliche andere Grundlagen die man für eine erfolgreiche Saison braucht.
Angefangen haben wir in Faak am See, wo der 1. Projektaufbau stattgefunden hat. 12 ausgewählte Sportler des OEEKV durften eine Woche Sonnenschein-Training mit dem Trainerteam um Harald Horrschinegg genießen.
Die bis zu 6h Training am Tag waren anstrengend, jedoch das Klima in der Gruppe war sehr gut und wir hatten viel Spaß.
Gleichzeitig mit uns war sowohl das österreichische Tischtennisnationalteam, als auch das chinesische Tischtennisnationalteam in Faak. Zwischen großartigen Sportlern, wie Werner Schlager, trainiert es sich gleich 10 mal so gut und wir Eisläufer gerieten vor allem durch unser tägliches Beweglichkeitstraining in den Blickpunkt, der doch eher weniger beweglichen Tischtennisspieler und –spielerinnen und konnten dadurch auch ein paar bewundernde Worte von amtierenden Weltmeistern und Olympiasiegern ernten.
Zurück in Wien nahmen wir das Eistraining wieder auf, denn uns blieb nicht viel Zeit. Nur wenige Wochen nach dem Lager in Faak/See holte der österreichische Verband den frischgebackenen Olympiasieger-Trainer Alexei Mishin (Trainer von Evgeny Pluschenko) und einige seiner Nachwuchstalente nach Wien. Mr. Mishin hielt ein Trainer- und Läufercamp ab, das Off-ice Technik und On-ice Technik enthielt und einiges von uns forderte.
Die russischen Läufer und Läuferinnen beeindruckten durch ihre tolle Technik und ihre sicheren Sprünge und zeigten uns täglich, was durch konsequentes und hingebungsvolles Training alles erreicht werden kann.
Wir konnten von dieser Woche sehr profitieren und versuchen die neuen Erkenntnisse auch heute so gut es geht in unser Training einzubauen.
Nur 2 Tage nachdem Mr. Mishin Wien verlassen hatte, machten wir uns auf zu einem weiteren Off-ice Camp nach Italien (Cattolica bei Rimini).
Cattolica ist ein wunderschöner Ort, mit einem weißen Sandstrand und einem sehr netten Zentrum. Das Training wurde jeweils Vormittag und in den späten Nachmittagsstunden absolviert. So hatten wir genug Zeit das wunderschöne Wetter am Strand und im Meer, sowie shoppend in der City zu genießen. Temperaturen bis an die 30 Grad brachten ein Summerfeeling und hoben die Stimmung und das Klima in der Gruppe immens.
Neu an diesem Trainingslager war vor allem, dass wir 2 Ausdauereinheiten von 2h nicht zu Fuß oder auf dem Rad verbrachten, sondern im Schwimmbad absolvierten, was sehr sehr anstrengend war aber auch unglaublich viel Spaß machte.
Dieses Trainingslager war eine perfekte Abwechslung zum sonstigen Trainingsalltag in den Eishallen und Turnhallen Österreichs und wir freuen uns schon auf eine Wiederholung.
Bedanken möchten wir uns nach diesen 2 Monaten vor allem bei Harry, Babsi, Moni (Ballett&Tanz), Grilli (Massage) für die freundschaftliche Gestaltung der Camps, sowie bei Gerald für seine einwandfreie Koordination.
Im Moment trainieren wir alle in Wien. Schule und Uni neigen sich dem Ende zu und dadurch kann das Training schon bald intensiviert werden.
Nächste Station für uns – wie bereits erwähnt – Flims!!! Wir könnens kaum mehr erwarten.
Ganz liebe Grüße eure Sarah