Sonntag, 12. Dezember 2004


Katrin's Bericht über das Kasermandl 2004 in Innsbruck:

Hallo.... Der Aufenthalt in Innsbruck hat mir wieder einmal sehr gut gefallen!!
Das Sportheim, in dem ich gewohnt habe, war sehr klein aber fein. Das beste waren die Betten, man hat wirklich sehr gut geschlafen *g* und zu meinem Glück konnte ich mich auch halbwegs ausschlafen. Am Freitag begann meine Gruppe um 12:30 (ich war Startnummer 1) und Samstag um 12:00 (Startnummer 7). In der Gruppe Junioren waren 9 Läuferinnen am Start. Ich wurde sowohl im Kurzprogramm als auch in der Kür 1. Maria Stross aus Feldkirch wurde 2. und Christina Grill aus Wien wurde 3.
Das Highlight am Freitag war wohl der Feueralarm. Wir standen alle fertig, in Kleid und Schuhen, da um aufs Eis zu steigen, als sich plötzlich jene Durchsage wiederholte: „Feueralarm, bitte verlassen sie sofort das Gebäude. Ruhe bewahren, die Feuerwehr kommt gleich......“. Alle rannten wie wild aus der Halle. Erst dachte ich, dass dies ganze nur eine Werbung sei, da man in den Eisaufbereitungspausen Radio hörte, doch dem war nicht so. Ich wollte auch schon wegrennen, doch meine Trainerin Claudia (Sabina war nicht mit) packte mich noch am Arm und meinte ich sollte da bleiben, es brannte nicht. Es stellte sich heraus das am Westflügel ein Arbeiter (die neue Halle ist noch nicht ganz fertig) geraucht hatte. Dieser Feueralarm kam noch 2 weitere Male.

Die „Wasserkraft Arena“ ist wirklich wunderschön. Die Eisfläche ähnelt der in Linz und der Rest erinnert mich an die neue Halle in Budapest. Das Beste aber war, dass die Halle echt bedeutend wärmer ist als die alte. Ich musste also nur 2 Strumpfhosen anziehen statt 4 im Vorjahr *g*. Natürlich besuchten wir Freitagnachmittag den Christkindlmarkt. Das ist schließlich schon Tradition bei uns.

Samstag gab es wieder Zwischenfälle und zwar hupfte bei fast allen LäuferInnen die Musik, was, denk ich mal, an der Anlage gelegen hat. Dadurch verzögerte sich das ganze erheblich. Ein Lob an Stina Martini, ihre Musik funktionierte gar nicht. Sie hatte auch keine Ersatz-CD dabei, also beschloss der Schiedsrichter, dass sie zu einer anderen Musik ihr Programm laufen sollte. Das tat sie auch. Zufällig passte alles in die fremde Musik hinein. Nur am Ende musste sie improvisieren, da die Musik länger war als ihre eigene. Das hat sie super hinbekommen und wurde am Schluss sogar 2.

Nach dem Bewerb machte Hr. Fuhrich nach Auftrag von Sabina noch ein paar Fotos von mir in meinem Kürkleid, auf die ich mich schon sehr freue und die hoffentlich bald eintreffen werden.
Im Anschluss folgte die Siegerehrung. Gesamtsieger wurden Stephanie Ellensohn und Mario-Raffael Ionian. (Den Gesamtsieg beim Kasermandl kann man nur 1mal gewinnen in seinem Leben. Ich hatte ihn schon letztes Jahr erreicht). Dann hetzten wir uns wie nach jedem Wettkampf zum Bahnhof um den Zug zu erwischen.............. Ende der Geschichte :)